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WKS Diagnoseübermittlung – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Mit der WKS Diagnoseübermittlung können Diagnosen direkt aus LATIDO an die Wahlpartnerkontaktschnittstelle (WKS) über das e-card System übermittelt werden.
Diagnosen können als Hauptdiagnose (H) oder Zusatzdiagnose (Z) gemeldet, getauscht und storniert werden.


Voraussetzungen

  1. Eingerichtetes e-card System
    Für die Nutzung des Abrechnungsmoduls ist ein funktionierender e-card Anschluss notwendig.
    (Falls noch kein e-card Anschluss besteht, finden Sie die Informationen dazu hier.)
  2. Freischaltung des e-card Basis Wahlpartnerpaket Moduls durch LATIDO
  3. Eine gültige e-card/o-card Verbindung muss bestehen
  4. Es müssen ICD10 Codes zur Übermittlung via WKS verwendet werden.

Vor dem Einstieg

Wenn Sie ganz frisch mit LATIDO und der WKS-Übermittlung beginnen oder sich noch unsicher fühlen, empfehlen wir, sich zuerst die folgenden Ressourcen anzusehen:

Diese Inhalte helfen Ihnen, die Grundlagen zu verstehen.


Diagnose als WKS-Diagnose eintragen

Variante A: Beim Erstellen einer neuen Diagnose

  1. Öffnen Sie die Patientenakte.
  2. Erstellen Sie eine neue Diagnose mit „dia/ddia + LEERTASTE“.
  3. Füllen Sie die Diagnose wie gewohnt aus.
  4. Statt auf „eintragen“ zu klicken, öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie eine der folgenden Optionen:
    • „als WKS-Hauptdiagnose eintragen“ → meldet die Diagnose als Hauptdiagnose an WKS
    • „als WKS-Zusatzdiagnose eintragen“ → meldet die Diagnose als Zusatzdiagnose an WKS

➡️ Die Diagnose wird in LATIDO gespeichert und gleichzeitig an WKS übermittelt.

Hinweis:
Falls für den aktuellen Besuch noch kein WPK-Kontakt existiert, wird dieser automatisch angelegt.
Die Eintragsfunktion steht auch in übergeordneten Modulen wie Dekurse, Briefe oder Verrechnung zur Verfügung.


Variante B: Nachträgliche Übermittlung

  1. Klicken Sie bei einem bestehenden Diagnoseneintrag auf die drei Punkte.
  2. Wählen Sie „an WKS senden“.

➡️ Die Diagnose wird anschließend an WKS übermittelt.

Achten Sie darauf:
Die Diagnose muss neu eingetragen oder aktualisiert werden, bevor sie an WKS übermittelt wird.
Andernfalls kann es sein, dass:

  • die Übermittlung nicht funktioniert, oder
  • die Diagnose, sofern noch im zeitlichen Rahmen, nachträglich einem bestehenden (älteren) WPK-Kontakt zugeordnet wird.

Ausnahme:
Wenn Sie nachträglich feststellen, dass eine Diagnose bei einem bereits bestehenden WPK-Kontakt fehlt, können Sie diese auch im Nachhinein ergänzen und an den entsprechenden (älteren) WPK-Kontakt übermitteln.


Status einer WKS-Diagnose erkennen

Nach der Übermittlung zeigt LATIDO den Status direkt in der Karteieintragsübersicht an.

Status-Badges im Überblick

  • Erfolgreich als Hauptdiagnose an WKS übermittelt
  • Erfolgreich als Zusatzdiagnose an WKS übermittelt

Die Diagnose wurde in WKS storniert

Die Übermittlung ist fehlgeschlagen (Fehlerdetails anzeigen)

Hinweis:
Bei „fehlgeschlagen (WKS)“ sehen Sie die genaue Fehlermeldung, wenn Sie mit der Maus über die Statusanzeige fahren.


Detailansicht (Infobar)

Klicken Sie auf eine Diagnose, um die Infobar zu öffnen. Dort finden Sie folgende Informationen:

  • Übermittlungsstatus
    Zeigt den aktuellen Status der WKS-Übermittlung (z. B. erfolgreich, fehlgeschlagen, storniert)
  • WKS-ID
    Eindeutige Kennung, die von WKS vergeben wird
  • Diagnosenart
    Kennzeichnung als Hauptdiagnose oder Zusatzdiagnose
  • WPK-Kontakt
    Der verknüpfte Kontakt, an den die Diagnose übermittelt wurde

Diagnosenart tauschen (Haupt- ↔ Zusatzdiagnose)

Sie können eine bereits an WKS übermittelte Diagnose zwischen Haupt- und Zusatzdiagnose wechseln.

  1. Klicken Sie auf die drei Punkte der gewünschte Diagnose.
  2. Wählen Sie je nach aktuellem Status:
    • „als WKS-Hauptdiagnose verwenden“ – falls die Diagnose aktuell eine Zusatzdiagnose ist
    • „als WKS-Zusatzdiagnose verwenden“ – falls die Diagnose aktuell die Hauptdiagnose ist

Ergebnis:
Die Änderung wird automatisch an WKS übermittelt, und die Statusanzeige wird entsprechend aktualisiert.

Hinweis:
Wenn die aktuelle Hauptdiagnose storniert wird und es vorhandene Zusatzdiagnosen gibt, wird automatisch eine dieser Zusatzdiagnosen zur neuen Hauptdiagnose hochgestuft.


WKS-Diagnose stornieren

So können Sie eine bereits an WKS übermittelte Diagnose stornieren:

  1. Klicken Sie auf die drei Punkte der gewünschte Diagnose.
  2. Wählen Sie „WKS-Diagnose stornieren“.
  3. Die Diagnose wird in WKS storniert und erhält die Statusanzeige „via WKS storniert“.

Wichtig:
Wenn ein gesamter WPK-Kontakt storniert wird, werden automatisch alle damit verknüpften WKS-Diagnosen ebenfalls storniert.

Ein WPK-Kontakt kann bis zum Ende des Quartals storniert werden. Danach ist eine Stornierung nicht mehr möglich. Definition eines Quartals siehe DokuG.


WPK-Kontakt mit Diagnosen anlegen

So legen Sie einen neuen WPK-Kontakt mit Diagnosen an:

  • Erstellen Sie einen neuen WPK-Eintrag:
    Sie können entweder auf das „Plus“-Symbol in der Kommandozeile > Wahlpartner-Kontakt klicken oder noch einfacher „wpk + [LEERTASTE]“ in der Kommandozeile eingeben, um einen neuen Wahlpartner-Kontakt zu erstellen.
  • Im Abschnitt „Diagnosen“ des Formulars:
    • Wählen Sie eine Hauptdiagnose aus den heutigen Diagnosen des Patienten aus
      (Pflichtfeld, sobald Zusatzdiagnosen ausgewählt werden)
    • Optional können Sie Zusatzdiagnosen auswählen
  • Speichern Sie den WPK-Eintrag.
  • Die ausgewählten Diagnosen werden automatisch an WKS übermittelt.

WPK-Status erkennen

StatusanzeigeBedeutung
erstellt (grün)WPK-Kontakt wurde erfolgreich übermittelt
Übermittlung ausstehend (gelb)Übermittlung an WKS ist noch nicht abgeschlossen
Fehler (rot)Übermittlung fehlgeschlagen
storniert (rot)WPK-Kontakt wurde storniert

Hinweis:
In der WPK-Infobar sehen Sie außerdem alle verknüpften WKS-Diagnosen auf einen Blick.


Fehlerbehandlung bei WKS-Übermittlung

Übermittlung fehlgeschlagen

Wenn eine Diagnose nicht erfolgreich an WKS übermittelt werden kann:

  • Die Diagnose erhält die Statusanzeige „fehlgeschlagen (WKS)“ mit einem Fehler-Symbol.
  • Bewegen Sie die Maus über das Fehler-Symbol, um die genaue Fehlermeldung zu sehen.
  • Über das Kontextmenü können Sie „WKS erneut senden“ auswählen, um die Übermittlung erneut zu versuchen.

Erneuter Versuch nach dem Speichern

Wenn die Übermittlung direkt nach dem Eintragen fehlschlägt, erscheint ein Dialogfenster mit folgenden Optionen:

  • Fehlermeldung – zeigt die Ursache des Übertragungsfehlers
  • „Erneut versuchen“ – startet einen neuen Übermittlungsversuch
  • „Abbrechen“ – die Diagnose wird ohne WKS-Übermittlung gespeichert und kann später nachträglich gesendet werden

Hinweis:
Mit dieser Funktion können Sie fehlgeschlagene Übermittlungen jederzeit nachholen, ohne die Diagnose neu eintragen zu müssen.


Häufige Fragen (FAQ)

1. Kann ich eine bereits stornierte Diagnose erneut senden?
Nein, stornierte Diagnosen können nicht erneut an WKS übermittelt werden. Erstellen Sie in diesem Fall eine neue Diagnose.

2. Was passiert, wenn die e-card-Verbindung während der Übermittlung unterbrochen wird?
Die Diagnose wird gespeichert, die Übermittlung wird als fehlgeschlagen markiert. Sie können den Versand später über das Kontextmenü erneut versuchen, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.

3. Muss ich den WPK-Kontakt manuell anlegen?
Nicht zwingend. Wenn Sie eine Diagnose direkt als WKS-Diagnose eintragen und noch kein WPK-Kontakt für den heutigen Besuch existiert, wird dieser automatisch erstellt.

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